TransPhotoTransPhotoUrban Electric Transit
Germany  
Thüringen

Altenburg

Editor: Lada 2101.

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Chronology

30.04.1920 Stilllegung des Post- und Personenverkehrs • Closure of the post and passenger operation.
16.09.1900 Aufnahme des Postverkehrs auf der Straßenbahn • Beginning of post operation on the tramway.
18.04.1895 Eröffnung der Altenburger Straßenbahn zwischen Bahnhof und Innenstadt • Opening of the tramway operation in Altenburg between railway station and city centre.
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Information

Wappen-Altenburg-svg Stadtwappen Altenburg

Altenburg ist eine Kleinstadt im Osten des Bundeslandes Thüringen und Kreisstadt des Landkreises Altenburger Land. Die erste urkundliche Erwähnung führt in das Jahr 976. Bekannt ist die Stadt unter anderem für die Bier-, Senf- und Spielkartenproduktion. Heute leben etwa 32.000 Einwohner in Altenburg.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts plante die Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft (AEG) die Einrichtung einer elektrischen Straßenbahnverbindung zwischen dem Stadtzentrum und dem Bahnhof im Nordosten Altenburgs. Im August 1894 begann der Bau, im April des Folgejahres fand die Eröffnung statt. Die meterspurige Anlage war 3,5 Kilometer lang und bestand aus der Bahnhofsstrecke und einer großen Innenstadtschleife. Es verkehrten drei Linien. Das Depot befand sich an einer Stichstrecke in der Wilhelmstraße. Ab 1900 wurden auf der Straßenbahn auch Postsendungen transportiert.

Der Fahrzeugpark bestand aus acht Personentriebwagen von Herbrand und der AEG mit 16 Sitzplätzen, dazu kamen ab 1900 zwei Posttriebwagen. Beiwagen waren keine vorhanden. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Straßenbahnbetrieb zunehmend unrentabel und daher im April 1920 eingestellt. Eine Wiedereröffnung lehnte die Stadt 1924 ab. Heute zeugen in Altenburg nur noch einige erhaltene Fahrleitungsrosetten von der einstigen Existenz der Straßenbahn. Der ehemalige Triebwagen Nr. 4 gelangte Jahrzehnte später nach Halle an der Saale, wo er heute als historisches Fahrzeug betriebsfähig ist.

Zwischen 1942 und 1949 existierte ein Projekt für die Einrichtung eines Obusbetriebes in der Stadt. Geplant war eine Ringlinie, die mit zwei Fahrzeugen bedient werden sollte. Nach Errichtung der Fahrleitung auf einem Teil der Strecke kurz nach Ende des Krieges wurden die Pläne jedoch 1949 beerdigt.